SV Fichte Baruth – KSV Sperenberg 2:2 (0:1)

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Bereits am zweiten Spieltag der Kreisligasaison kam es zum ersten Derby, der KSV Sperenberg war auf dem Platz der Jugend zu Gast.

Die Gastgeber gingen die Partie sehr konzentriert an, setzten ihre Gegenspieler bereits früh unter Druck und erspielten sich so leichte Feldvorteile. Vorerst allerdings ohne große Torgefahr auszustrahlen. Ein Freistoß von Sven Hollmig war zu harmlos und für den Sperenberger Keeper kein Problem (4.), ein indirekter Freistoß von Markus Brümmer landete in der Mauer der Gäste (10.). Auf der Gegenseite war vom KSV gut 20 Minuten gar nichts zu sehen, dann gingen sie mit der ersten Torannäherung aber in Führung. Per Foulstrafstoß erzielten sie das 0:1 (23.). Wie so oft brachte dieses Gegentor Fichte völlig von der Rolle und einen Bruch im Spiel. Nur wenige Sekunden später hätten die Gäste sogar erhöhen können und verfehlten per Kopf den Kasten nur denkbar knapp (25.). Zu viele Abspielfehler und Ballverluste führten immer wieder zu brenzligen Situationen vor dem Baruther Gehäuse und offensiv schaffte man es nicht, selbst Akzente zu setzen. Abschlüsse von Justus Hüsgen (27.) und Markus Brümmer (33.) blieben zu ungefährlich. Auf der Gegenseite musste sich Marius Ulrich mächtig strecken um einen Gästefreistoß aus 30 Metern über die Latte zu bugsieren (36.). Erst kurz vor dem Wechsel kam Fichte zu einer Einschussmöglichkeit, der Distanzschuss von Florian Weisbrodt wurde aber noch zur Ecke abgefälscht. Als der Schiedsrichter kurz vor dem Pausenpfiff erneut auf Strafstoß für die Gäste entschied musste man Schlimmes befürchten, diesmal konnte Marius Ulrich jedoch parieren (45.).

Zu Beginn der 2. Spielhälfte dauert es allerdings nicht lange, bis dann doch der zweite Gäste-Treffer fiel, bereits nach 50 Minuten stand es 0:2. Und nur wenige Minuten später hätte das Spiel bereits entschieden sein können, der KSV Sperenberg konnte die 100%ige Einschussmöglichkeit allerdings nicht nutzen (60.). Noch in der gleichen Spielminute zeigte sich, wie ein Schlüsselspieler eine ganze Partie beeinflussen kann. Sebastian Zimmer wurde eingewechselt und war sofort präsent. Nach nur wenigen Sekunden bediente er mit einem Traumpass Niklas Teschner, der überlegt zum 1:2 einschob (62.). Das gesamte Gastgeber-Team zeigte plötzlich eine ganz andere Körpersprache und trat völlig anders auf als in weiten Strecken der bisherigen Partie. Und das zeigte Wirkung bei den Gästen, nur kurze Zeit später verwandelte Toni Judis einen Foulstrafstoß zum 2:2 (65.). Auch an der Vorbereitung dieses Tores hatte Sebastian Zimmer entscheidenden Anteil. Dann scheiterte Robert Müller am Torwart der Gäste bevor sich Sebastien Zimmer hätte für seinen starken Auftritt belohnen können. Innerhalb weniger Minuten lief er zwei Mal alleine auf den gegnerischen Kasten zu, konnte aber beide Riesenchancen nicht nutzen (73., 75.). Danach beruhigte sich das Spiel wieder, beide Mannschaften neutralisierten sich und so kam es nur noch zu zwei Distanzschüssen von Andre Lämmchen für Sperenberg, die aber beide den Kasten verfehlten. So endete die Partie letztlich mit einem Unentschieden, was sich die Gastgeber vor allem in der letzten halben Stunde redlich verdient hatten. ffffffffff