4. Spieltag: SV Fichte Baruth – SG Phoenix Wildau II 5:3 (2:1)

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Trotz einer extrem angespannten Personalsituation gelang dem SV Fichte Baruth am 4. Spieltag der Kreisliga-Saison ein Sieg gegen die Reserve von Phoenix Wildau, und das durchaus verdient.

Die Partie begann optimal für die Gastgeber, die noch in der ersten Spielminute durch einen sicher verwandelten Foulstrafstoß mit 1:0 in Führung gingen. Die Gäste waren anschließend sofort darum bemüht, den Ausgleich zum 1:1 herzustellen, was ihnen auch kurz darauf gelang (10.). Anders als in der Vergangenheit ließ sich Fichte durch diesen Gegentreffer allerdings nicht verunsichern, sondern versuchte sofort wieder das Spielgeschehen an sich zu reißen. Nach einem Freistoß von Markus Brümmer scheiterte Robert Müller am Wildauer Keeper (16.), wenige Minuten später musste Marius Ulrich im Baruther Kasten bei einem Freistoß der Gäste auf der Hut sein (22.). Jetzt begann die bis dahin stärkste Phase der Gastgeber, die sich diverse Einschussmöglichkeiten erspielten. Nach zwei Fehlversuchen von Niklas Teschner (24.) und Konstantin Hüsgen (26.) war es dann Letztgenannter, der die Kugel zum 2:1 über die Linie drückte (27.). Fichte hatte nun das Spiel scheinbar unter Kontrolle, Phoenix versuchte, mit langen Bällen die schnellen Spitzen in Szene zu setzen, was aber nur selten gelang. Erst kurz vor der Pause konnten die Gäste etwas Druck aufbauen, außer einem Kopfball, der das Tor verfehlte, kam aber nichts Zählbares zustande (39.).

Nach dem Seitenwechsel übernahen sofort die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel und ließen Phoenix Wildau kaum noch zur Entfaltung kommen. Und diese Überlegenheit führte zu diversen Torchancen. Ein Freistoß von Markus Brümmer segelte knapp über den Kasten (47.) bevor Konstantin Hüsgen kurz darauf aus dem Gewühl heraus den Ball zum 3:1 über die Linie stocherte (53.). Auf der Gegenseite hatte Marius Ulrich bei einem Freistoß aus 40 Metern keine Mühe (55.). Zur Freude der Zuschauer setzte Fichte immer wieder nach und drängte auf den nächsten Treffer. Einen satten Distanzschuss von Niklas Teschner entschärfte der Wildauer Torhüter großartig (57.), genau so großartig allerdings war der Kopfballtreffer zum 4:1 von Philipp Jacob nach der darauffolgenden Ecke (58.). Nun ließ es Baruth ein wenig ruhiger angehen, ohne aber die Spielkontrolle abzugeben, bis Oldie Michael Kliem eingewechselt wurde. Er zerrte an den Ketten und wollte zeigen, dass er noch nichts verlernt hat. Und es gelang ihm, nach 75 Minuten schob er zum vielumjubelten 5:1 ein. Nun aber leisteten sich die Gastgeber, wohl im Gefühl des sicheren Sieges, unerklärliche Abwehrfehler, von denen Wildau zwei nutzte und auf 5:3 verkürzte (78., 80.). Zwischenzeitlich verfehlte Philipp Jacob mit einem weiteren Kopfball das Gehäuse nur denkbar knapp. Danach drängten die Gäste auf weitere Treffer, aber außer einem Versuch aus der Distanz kam keine weitere Gefahr für das Tor der Gastgeber auf (85.). Im Gegenteil, in den Schlussminuten hätten Konstantin Hüsgen (90.) und Lars Nachtigall (90.+3) das Ergebnis dann wieder deutlicher gestalten können.