KODAK Digital Still Camera

Wenn auch die Tabelle nach dem 6. Spieltag noch nicht aussagekräftig ist, sieht sie aus Fichte-Seite erfreulich aus. Hat man sich doch durch ein 3:0 gegen die SG Glienick vorerst an die Tabellenspitze geschossen.

Baruth begann die Partie reserviert und defensiv und überließ den Gästen Ballbesitz und Feldvorteile. Dennoch ging man noch in der Anfangsphase in Führung. Einen Konter schloss Niklas Teschner überlegt zum 1:0 ab (6.). Auf der Gegenseite war Glienick bei einer ähnlichen Situation weniger erfolgreich, der aus 16 Metern abgegebene Schuss verfehlte das Baruther Gehäuse knapp (10.). Fichte blieb in der Folge bei seiner passiven Grundhaltung, machte die Räume eng und stand in der Abwehr meist sicher, so dass auf beiden Seiten kaum Torgefahr entstand. Es entwickelte sich eine recht zerfahrene Partie mit vielen Zweikämpfen und Freistößen. Erst in der Schlussminute der ersten Halbzeit wurde es nochmal gefährlich, Markus Brümmer klärte aber für den schon geschlagenen Marius Ulrich auf der Linie (45.).

Nach der Halbzeitpause nahm das Trainergespann Hase/Hase gezielte Wechsel vor, verordnete dem Team eine andere Taktik und sofort wurde es ein völlig anderes Spiel. Fichte erspielte sich nun Chancen im Minutentakt, ging allerdings vorerst fahrlässig damit um. Nachdem erst Konstantin Hüsgen (48.), dann Robert Müller (50.) und wieder K.Hüsgen (52.) diverse Einschussmöglichkeiten liegenließen, traf Bastian Schneider kurz darauf mit einem überlegten Schuss vom Strafraumeck zum 2:0 (53.). Baruth blieb nun das überlegene Team und Sebastian Zimmer hätte wenige Minuten später bereits erhöhen können, verzog aber knapp (59.). Glienick agierte zu umständlich und war im Abschluss meist harmlos. Die beste Aktion der Gäste war noch ein Freistoß aus großer Entfernung, der das Tor jedoch deutlich verfehlte (66.). Kurz danach erzielte Konstantin Hüsgen mit dem 3:0 bereits die Entscheidung (69.). Nach einem Gewühl im Strafraum hämmerte er die Kugel humorlos unter die Querlatte. Damit war die Moral der Gäste gebrochen, nur einmal musste Marius Ulrich im Baruther Kasten eingreifen, hatte aber letztlich wenig Mühe den Anschlusstreffer der Gäste zu verhindern (80.). Im Gegenteil, auf der anderen Seite gab es mehrfach beste Torgelegenheiten durch Sebastian Zimmer (75.), Philipp Jacob (82.) sowie zwei Mal Konstantin Hüsgen (81./86.) um das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, so dass die SG Glienick letztlich sogar noch gut bedient war.

Unter dem Strich steht ein aufgrund der Steigerung in Hälfte Zwei hochverdienter Sieg für die Gastgeber, der im Wesentlichen zu keiner Zeit gefährdet war.